So arbeiten unsere Schüler zu Hause ...

Hier haben wir zusammengestellt, was von unseren Schülern an Rückmeldungen zusätzlich zu den vorgegebenen Lernthemen, an uns geschickt wird. Viel Spaß beim "Inspirieren lassen"

Die Bildergalerie findet ihr HIER.
Tipps zum Weiterlernen findet ihr HIER!

Videodrehs von Schülern, Eltern, Lehrern:

                  Video Frazi 1 - Frazi 2 - Frazi 3

       

   

    

    
     


 
 

Rückmeldungen von ZUHAUSE:

Mein Name ist Maya, ich bin in der 3. Stufe der Montessori-Schule und ich werde Ihnen heute ein bisschen erzählen, wie meine zwei Wochen in der Quarantäne "School at Home" sind, was meine Geschwister und ich alles gemacht haben und wie wir uns in dieser besonderen Zeit fühlen. Als am 12.03.2020 die Nachricht in der Schule kam, dass die Schule für 3 Wochen geschlossen sein wird, war ich erstmal überrascht. Es herrschte wilde Hektik und ein großes Durcheinander und Aufbruchstimmung  in etwas Neues, noch nie Dagewesenes und es fühlte sich aufregend an. Am 16.03.2020 begann dann "School at Home", Schule zu Hause. Von Katharina, meiner Lehrerin, bekam ich und bestimmt alle meiner Klassenkamaraden über den Elternbeirat jeden Tag per E-Mail unsere Arbeitsblätter zugeschickt, die ich dann ausdruckte und bearbeitete. Ich fand die Situation ganz komisch und auch das Arbeiten zu Hause war im ersten Moment etwas ganz anderes, als in der Schule und in der Klasse. Wir lernen und arbeiten gemeinsam, meine kleine Schwester Greta, die in die 1. Klasse geht, mein kleiner Bruder Lenz, der ein Kindergartenkind ist und natürlich auch mit dabei sein will und die Mama. Ich bin also mit dem Lernen nicht ganz alleine. Unsere Schule zu Hause fängt um 9 Uhr an. Wir arbeiteten täglich 5 Stunden, manchmal auch mehr. Mittags machen wir eine Stunde Mittagspause. Das Lernen ist ganz anders als in der Klasse, wo die Freunde sind und auch in der Gruppe gearbeitet wird, da ich ganz für mich alleine lerne. Ein bisschen einsam war es am Anfang schon, aber ich gewöhnte mich daran. Es ist viel ruhiger daheim, keine Störung, unser "Klassenzimmer" ist ganz hell und hat eine
schöne Aussicht in den Garten. Der Nachteil ist: die Mama bekommt alles mit und etwas "aufschieben" oder weglassen oder später fertig machen geht nicht, sie ist viel strenger als Katharina.  Die Schule zu Hause hat aber jeden Tag Spaß gemacht. Das alleine Lernen finde ich gar nicht so schlecht, als Übung für den QA in der 9. Klasse. Denn meinen QA mache ich ja auch nicht im Team, sondern ganz alleine. Der Mama daheim entgeht nichts, also hat sie meine Lücken gleich aufgedeckt. Sie hat mir das klar gemacht und jetzt konnte ich diese ganz speziell angreifen und auch einen Lernfortschritt erzielen. Daheim habe ich nicht nur Mathe und Deutsch als Lernfach, sondern auch Englisch, Soziales, Kunst , Musik und ich muss als Achtklässlerin auch an meiner Großen Arbeit weiterkommen. Daheim wird gerade viel musiziert. Meinen Gitarren- und Cellounterricht bekomme ich über Skype, was echt super klappt. Zu dritt haben wir Kinder eine kleine Band aufgestellt. Lenz spielt Cajon, Greta spielt Geige und ich Gitarre in unserer Trioband. Was Kunst angeht suche ich mir einfach Motive oder hole mir Ideen zum Zeichnen und Malen in Büchern. Es war nicht schwer mich umzugewöhnen. Ich arbeite auch über das
Internet und die Lernplattform Mebis. Darüber bekomme ich z. B. Arbeitsaufträge für Technik, Soziales und Englisch, die ich dann erledigen kann. Für Soziales kann ich sehr gut von zuhause aus arbeiten. Ich backe mit meinen Geschwistern oder wir kochen etwas und decken den Tisch. Das macht Spaß. Wir sind da aber flexibel. Wenn die Zutaten für die vorgegebenen Rezepte nicht zu bekommen sind, dann arbeiten wir mit dem was da ist. Am Nachmittag, wenn die Schule aus ist beschäftige ich mich und meine kleinen Geschwister. Meistens sind wir in unserem Garten. Dort spielen wir mit unseren 3 Hasen, fahren Inliner und vieles mehr. Ich denke mir zur Beschäftigung meiner kleinen Geschwister immer wieder neue Aktionen
aus. In der 1. Woche habe ich eine Pferdekoppel gebaut, mit meinen Geschwistern Ponyhof gespielt und ihnen "Reitunterricht" gegeben. In der Woche 2 habe ich aus unserem Trampolin ein Piratenschiff mit allem, was wir an Seilen, Decken, Stoffen und Planen gefunden haben, gebaut. Und wir haben nach der Schule den ganzen Tag auf dem Schiff verbracht. Jetzt bauen wir im benachbarten Grundstück, einem verwilderten Garten, ein Lager. Meine Geschwister und ich sind zu einer richtigen Bande zusammengewachsen. Wir haben nur uns und wir brauchen uns! Auch wenn alles ganz idyllisch und schön ist, merke ich schon, wenn meine Mama vom Einkaufen nach Hause kommt, wie angeschlagen sie von den Eindrücken da draußen ist. Am Anfang war es schlimmer, jetzt hat auch die Mama sich an die Situation gewöhnt. Und das was sie von ungeduldigen, panischen, unfreundlichen und ängstlichen Menschen erzählt bewegt uns alle schon. Es kommt mir aber vor, als wäre es ein Film, weil wir es nicht selbst sehen. Ich kann mir die Läden mit ganz leeren Regalen gar nicht vorstellen, denn in meinem Leben habe ich das noch nie gesehen. Seit dem 13.03.2020 waren meine Geschwister und ich nicht mehr vor der
Haustür.  Ich vermisse meine Schulfreunde und Lehrer, meine Großeltern, Verwandten, Freunde sehr und wünsche mir, dass diese Zeit, so wie sie jetzt ist ein schnelles und gutes Ende nimmt und ich hoffe, dass wir uns gestärkt und gesund in der Schule wiedersehen.   M.B. Bilder dazu in der Bildergalerie
 
 
Die Ausgangsbeschränkungen haben eigentlich ganz gut angefangen. Endlich mal Ruhe, Zeit zum Chillen und Grillen. Alle bleiben da wo sie sind und wir eben hier. Wir, das sind ich, meine fünf Geschwister (ok, der Älteste zählt nicht wirklich, der bevorzugt die Coronagemeinschaft seiner Freundin) meine Eltern und unser Hund. Um euch ein bisschen einen Einblick zu geben, hier unser normaler Quarantänealltag: Morgens stehen wir auf. Jeder wann er will und manche wann‘s Mama will. Dann gibt’s erst mal Frühstück. Was Leute mit so viel Hefe und Klopapier wollen weiß ich nicht. Bei uns stieg dafür der Kaffeekonsum parallel zum Virus nahezu exponentiell an. Vollkommen motiviert geht’s dann ans Homeschooling. Was haben wir dazu zu sagen? Der Unterschied zu Schule ist, dass der Lehrer nur noch virtuell existiert und man sich statt mit dem Banknachbar einfach mit seinen Geschwistern ablenkt. Läuft. So wie wir. Die Sonne scheint und nach dem Mittagessen (oder auch davor) zieht‘s uns einfach nach draußen. Und da kommt auch schon unser einziger Kritikpunkt:

Sobald wir uns auch nur mit der Hälfte unserer Familie zu einem gesitteten Spaziergang (wahlweise auch Inliner- oder Fahrradtour) auf die Straße wagen, werden wir schief angeschaut. Zuerst waren wir leicht verwirrt. Vor allem meine kleine Schwester hat einfach nicht verstanden, warum wir immer wieder angehupt werden. Hosen haben wir doch alle an. Oder? Ja, check. Einhorn aus Versehen mitgenommen? Nö, das ist es wohl auch nicht. Bis uns dann ein netter Herr auf unser Problem (oder wohl eher seins) aufmerksam machte. Er fing an mit „Guten Tag“ und endete mit „also, ich an Ihrer Stelle würde das nicht so auf die leichte Schulter nehmen“. Jetzt fragen Sie sich bestimmt auch: ‚Was meinte der nette Herr denn?‘ Spoiler: Er nahm ganz selbstverständlich an, besser als wir zu wissen, wer von uns wirklich zu uns gehört. Nächster Spoiler: Alle! Das ist doch wirklich sehr anmaßend! Nächstes Mal müssen wir wohl unsere Geburtsurkunden mitnehmen. In Großformat, auf Plakate, für die hupenden LKW-Fahrer.   Geschrieben von: Johanna Finger (16 Jahre), Franziska Finger (19 Jahre) und Antonia Finger (20 Jahre) - Bild dazu in der Bildergalerie


Schule online in Stufe IV – Herausforderung und Chance für alle Beteiligten
Als sich am 12.03.2020 abzeichnete, dass eine Schließung der Schulen droht, waren alle Beteiligten gefordert, eine Lösung für das Lernen zu Hause zu finden. Dank eines Hinweises von Matthias Strobel und der sofortigen Umsetzung durch ihn ist es gelungen, ein digitales Netzwerk zu errichten. Herzlichen Dank für die schnelle und professionelle Hilfe, Matthias. Seit Montag, den 16.03.2020 sind wir mit unseren Schülern über Videochat zu den normalen Unterrichtszeiten im Gespräch, führen mit interaktiven Whiteboards neue Themen ein, lauschen den noch ausstehenden Referaten und geben individuelle Unterstützung bei der Bearbeitung der täglich online verfügbaren Aufgaben. Anfangs mussten wir viel improvisieren und uns den Umgang mit der neuen Software erarbeiten. Mittlerweile ist es Routine geworden, die technischen Möglichkeiten zu nutzen. Alle Fachlehrer, die pädagogische Begleitung sowie alle Klassenlehrer unterrichten in verschiedenen Teams, das Lernstudio findet zu den gewohnten Zeiten statt und auch die Betreuung der Portfolioarbeit ist gewährleistet. Wir standen und stehen vor der großen Herausforderung, die Schüler auch ohne den so wichtigen persönlichen Kontakt vor Ort bestmöglich auf die bevorstehenden Prüfungen vorzubereiten. Gleichzeitig werden wir durch äußere Umstände gezwungen, endlich die Digitalisierung 4.0 mit all ihren Möglichkeiten aktiv zu nutzen. Nach einer Woche des Probierens lässt sich feststellen, dass wir auf einem guten Weg sind, diese Herausforderungen für und mit unseren Schülern zu meistern.Trotz aller „coolen“ Neuerungen, die Unterricht online mit sich bringt, wünschen sich die meisten Schüler, wieder in ihrer Klasse, in ihrer Schule lernen zu können… Danke an alle Beteiligten, vor allem aber an die Schüler, die mit großem Einsatz alle Aufträge erfüllen.                     SBu


Diese Woche machte ich so viel für die Schule, wie ich gefühlt noch nie gemacht habe. Ich habe fast alle Wochenziele erreicht. Man könnte also sagen, ich habe dem Nagel auf den Kopf gehauen.
Ich arbeitete jeden Tag ca. 4-5 Stunden. Ich habe auch sehr konzentriert gearbeitet, was ich auch sehr gut finde. Ich schaffte wie gesagt, diese Woche nicht alles. Allerdings ist das nur die Seite 76 in Mathe und das Umrechnen von Maßeinheiten im Internet, das versuche ich dann am Wochenende nachzuholen.
Ich schaffte es eigentlich nur so viele Ziele abzuarbeiten, weil ich mir am Sonntag schon einen Plan erstellt habe, der mich durch die ganze Woche geführt hat. Ich teilte mir in Mathe so viel wie möglich am Montag und Dienstag ein, um dann noch Tage zu haben, an denen ich nicht geschaffte Arbeit nachholen konnte. Meinen Plan in Deutsch musste ich gut einhalten, denn ich habe mir jeden Tag da was vorgenommen und wenn ich etwas nicht geschafft hätte, wäre ich im Verzug. 
Ich fand es war schon sehr viel Arbeit, die du uns gegeben hast, ein bisschen zu viel, weil ich wollte auch noch ein bisschen raus gehen und Sport machen. Aber ich kriegte alles unter, worauf ich auch sehr stolz bin.
Die ganze Woche fand ich sehr gut und ich habe auch sehr strukturiert und geordnet gearbeitet.
Für die nächste Woche würde ich mir allerdings wünschen, nicht so viel machen zu müssen. Aber sonst fand ich alles super. 
Die Lernhilfen auf YouTube fand ich auch sehr gut und sie haben mir auch viel gebracht.
Ich machte auch jeden Tag Musik und Sport, so wie es in der Email stand:                                                       
L. V.

Ich war sehr gespannt, wie sich Homeschooling für mich bewähren würde. Nach der ersten Woche kann ich nur sagen, dass ich bis jetzt positiv begeistert bin. Zudem habe ich das Glück, dass meine Mutter viel Zeit hat, und mir deshalb immer gut helfen kann. Ich fand es gut, dass es sowohl leichte als auch schwere Aufgaben gab. Jedoch waren es sehr viele Aufgaben, für die man selbst bei zügigem Arbeiten sehr lange brauchte. Den Deutschtest im Internet von „schlaukopf“ kannte ich schon von anderen Klassen. Es macht mir aber immer wieder Spaß dabei eine 1,0 zu schaffen, egal wie viele Versuche es dazu braucht. Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir das Arbeiten von zuhause aus sehr gut gefällt, da ich mir zum einen den ewigen Schulweg spare, mir meine Arbeitszeit, den Arbeitsstoff und die Pausen selber einteilen kann. Ich habe jetzt viel mehr Zeit zur Verfügung, kann mich besser konzentrieren, da ich nicht abgelenkt werde und besonders gut gefällt mir der Sport draußen in der Natur. Egal ob Joggen oder Radfahren, beides ist eine super Ergänzung zum kognitiven Lernen. Auch für Spanisch finde ich jetzt viel mehr Zeit, was mir einen schnelleren Fortschritt bringt. Wenn man ganz konsequent erst seine Aufgaben abarbeitet und sich dann in Spiel und Spaß verliert, ist Homeschooling wirklich genial.                                           S. K.  

Diese Woche war zwar ungewohnt, aber schön!! Sie ging sehr schnell vorbei, aber ich machte auch viel für die Schule, dennoch arbeite ich in der Schule lieber, da ich mich dort besser konzentrieren kann!!  R. K.


Die erste Woche daheim lief eigentlich besser als ich gedacht hatte. Ich bin mit allem gut durch gekommen, obwohl ich zuerst dachte, dass Mathe zu viel ist. Ich habe meinstens zwischen 8 und 9 Uhr mit dem Arbeiten angefangen und zum Mittagessen aufgehört. Mir ist es aber schwerer als in der Schule gefallen, wenn ich am Vormittag schon gearbeitet habe, mich am Nachmittag nochmal hinzusetzen und zum Beispiel Große Arbeit zu machen. Deswegen bin ich diese Woche mit Große Arbeit auch nicht so gut weiter gekommen.
In Mathe fand ich den Einstieg in das Thema zuerst schwer und ich habe  deswegen auch lang für "wiederholen und sichern" gebraucht. Die anderen Themen sind mir dann aber leichter gefallen, sodass ich am Donnerstag mit Mathe fertig war. Ich habe mir zu den neuen Themen YouTube Videos angesehen in denen mir eigentlich alles so erklärt wurde, dass ich es verstanden habe.

In Deutsch habe ich die 20 Redewendungen aufgeschrieben und die Textarbeit zu Corona gemacht. Den Test zu den Satzgliedern habe ich zuerst einfach so gemacht und dabei gemerkt, dass mir die Fremdwörter von den Objekten schwer fallen. Ich habe sie dann gelernt und am Ende viel der Test besser aus.  Heute habe ich auch mit Kosmisch angefangen. Ich fand den Text schwer zu lesen da er irgendwie mit vielen schweren Wörtern geschrieben war. Es fiel mir deswegen schwer konzentriert dabei zu bleiben. Für nächste Woche würde ich mir wünschen, dass ein bisschen weniger auf dem Wochenplan steht, da wir nächste Woche noch in mehr Fächern Aufgaben bekommen und es dann schwer ist alles zu schaffen.                 H. S.

 
Mir hat das Arbeiten zuhause nicht so gut gefallen. Ich habe mich schnell ablenken lassen und wenn ich bei einer Aufgabe nicht weiter gekommen bin, habe ich mich noch mehr ablenken lassen. Um die Mittagszeit war es ganz schlimm, denn um die Mittagszeit bin ich sehr launisch geworden und es kam zu Wutanfällen. Ich habe am Dienstag drei bis vier unschuldige Buntstifte umgebracht und hätte mir dabei beinahe eine Blutvergiftung zugezogen, da ich aus lauter Wut versucht habe meine Pistazien mit meinem Zirkel zu knacken.
Durch meine launische Art hatte ich es dann natürlich auch nicht leicht meine Aufgaben fertig zu bekommen. Am Mittwoch ging es genauso weiter. Ich hatte einfach nur schlechte Laune, ich durfte meine Freunde nicht sehen, hatte einen riesigen Berg Matheaufgaben vor mir und war völlig deprimiert.
Der einzige Hoffnungsfunke war der Donnerstag und ich war so unendlich froh, dass wir an diesem Tag mal keine Hausaufgaben bekommen haben und ich meine anderen Aufgaben fertig stellen konnte.
Aber dann kam dieses eine Mathearbeitsblatt - ich hätte es am liebsten in der Luft zerrissen. Ich meine, woher hätte ich den bitteschön wissen sollen, wie groß der Pool von Familie Kutsch ist und für wieviel Quadratmeter sie Fliesen kaufen müssen?
Ich war an diesem Tag so am Ende, dass ich dachte ich kann nicht mehr. Was ich nebenbei noch so erwähnen will, ist, dass ich angefangen habe, immer öfter mit mir selber zu sprechen…..Irgendwann war ich soweit, dass ich mich dann selbst angeschrien habe, mal endlich die Klappe zu halten! Nun ja, was soll ich sagen, wenn man keinen Sitznachbar hat, der einen seelisch und moralisch unterstützt, dann können fünf Wochen sehr lang werden.
So und nun sind wir an dem Tag angelangt, auf den ich mich schon die ganze Woche gefreut habe, den Samstag - endlich frei!!! Oder auch nicht, als ich bzw. meine Eltern wieder eine Email mit neuen Arbeitsblättern bekamen, damit den Kindern am Wochenende auch ja nicht langweilig wird…
Ich bin ausgerastet, das kannst du dir nicht vorstellen. Im Klassenchat ging es ab wie Schmitz Katze. Unsere liebe Lehrerin hatte uns nämlich, bevor wir nachhause geschickt wurden, gesagt, wir bekämen am Wochenende keine Aufgaben. Tja falsch gedacht, danke Katharina!
Und so saß nun an meinem Schreibtisch und überlegte fieberhaft, wie ich nun dieses ganze Schulzeug schaffen sollte. Also Handy geschnappt und per Face Time die beste Freundin angerufen. So, ich weiß jetzt für wieviel Quadratmeter die Familie Kutsch Fliesen kaufen muss!
Ach ja, wir haben noch ein bisschen getratscht, wie blöd das alles ist, aber Angst haben wir nicht! Von so etwas lass wir uns doch nicht einschüchtern und unterkriegen oder die Laune vermiesen! Ja, das war es dann meinerseits. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende dir.    H.M.